HypnoBirthing Rückmeldungen

Nachdem ich das Buch Hypnobirthing von Marie Mongan gelesen hatte, entschloss ich mich kurzfristig in den letzten Wochen meiner Schwangerschaft einen Hypnobirthing Kurs zu besuchen, da es für mich sehr viel Sinn ergab, dass die Geburt durch Entspannung und Hypnose beschleunigt und erleichtert werden kann. Ich besuchte den Kurs bei Susanne Löffl. Zusammen mit fünf weiteren Teilnehmern lernten ich und mein Mann alles über den Ablauf der Geburt und über verschiedene Wege sich zu entspannen. Die Kurse waren spannend gestaltet und übertrafen meine Erwartungen, Susanne gab mir auch die Möglichkeit vor den Kursen eine kurze Zusatzübung zu machen und durch Handauflegen Spannungen und Ängste zu beseitigen. Ich fühlte mich sehr sicher und super gut begleitet.

Durch den Kurs und ein Gespräch mit Susanne fand ich auch meine Ängste heraus, und bekam kurzfristig noch die Möglichkeit eine Hebamme kennenzulernen welche Hausgeburten durchführt. Ich fühlte mich sofort sehr wohl bei ihr und beschloss nicht wie geplant in die Klinik zu gehen, sondern mein Baby zu Hause zur Welt zu bringen.

Am Tag der Geburt verspürte ich über den ganzen Tag nur ein leichtes ziehen im Unterleib. Abends nach dem Abendessen verstärkten sich die Kontraktionen jedoch, und bald hatte ich alle 2-3 Minuten Wellen. Ich rief meine Hebamme an um mit ihr abzuklären was wir tun können. Erstmal ging es für mich in die Badewanne, um herauszufinden ob es sich um richtige Wellen handelt oder nicht. Nach einem entspannten Bad war schnell klar: es scheint wirklich los zu gehen!

Die darauffolgenden Stunden verbrachte ich damit die Entspannungsmusik zu hören und ein paar Übungen zur Entspannung zu machen. Mein Mann war eine tolle Unterstützung, zusammen atmete er mit mir und absolvierte die Übungen mit mir. Nach 3 Stunden Wellen veratmen verspürte ich das Bedürfnis die Hebamme nun zu uns zu rufen. Wenige Zeit später war sie bei uns zu Hause eingetroffen und verschaffte sich einen ersten Überblick. Schnell stellte sie fest, dass meine Wellen sehr regelmäßig und häufig kamen, und nach einer kurzen Untersuchung meinte sie: „Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt für die Badewanne, falls du möchtest!“

Also ging ich in die Badewanne, was mir im Endspurt nochmal half Kraft zu sammeln und zu entspannen. Bald hatte ich das Bedürfnis mitzuschieben, und bereits nach kurzer Zeit erblickte unsere Tochter in der Badewanne das Licht der Welt. Unser kleines Wunder kam wohl behütet in der Fruchtblase auf die Welt und war sofort fit und bereit mit uns zu kuscheln. Nachdem die Nabelschnur auspulsiert war, zogen wir auch gleich zu Dritt aufs Sofa um und genossen die ersten Minuten zusammen. Die Kleine begann bald darauf auch schon zu suchen und zu trinken. Nachdem unsere Hebamme alle Formalitäten erledigt hatte und unsere kleine Maus untersucht wurde, machte sie sich 2 Stunden später wieder auf den Heimweg. Ich und meine zwei Schätze gingen zu Bett und waren einfach nur glücklich endlich zu Dritt zu sein und eine wundervolle Geburtserfahrung gehabt zu haben.

Ich bin überzeugt, dass ich durch den Besuch im Hypnobirthing Kurs bei Susanne die entspannteste und schönste Geburt die ich mir vorstellen kann erleben durfte. Das regelmäßige Üben zusammen mit meinem Mann hat sich bezahlt gemacht, nicht nur für uns beide, sondern vor allem auch für unsere kleine Tochter die dadurch auf eine wundervolle Art und Weise auf die Welt kam! Liebste Susanne ich Danke Dir von Herzen für diese Unterstützung  Angelika aus Gräfelfing

Liebe Susanne Vielherzlichen Dank für deine Unterstützung- Hypnobirthing hat für mich unglaubliches geleistet Liebste Grüße Helga aus München Okt 2018

Danke Susanne

Für mich persönlich war es eine Traumgeburt. Um 23 Uhr am errechneten Termin begannen die Wehen im 6-8 Minutentakt. In den Pausen schlief ich, so dass ich ausgeruht um 7 Uhr morgens mit Valentin am Frühstückstisch saß. Als die Wehen etwas stärker wurden machten wir uns auf den Weg nach Starnberg, wo wir gegen halb zehn eintrudelten, direkt in den Kreissaal gebeten wurden und wo nur drei Stunden später Moritz zur Welt kam. Es war eine natürliche und zügige Geburt, ohne Komplikationen, Stress oder dem Gefühl von Unsicherheit. Ich war absolut in meiner Mitte und Kraft und bin so unendlich dankbar für diese positive Geburtserfahrung, für mein gesundes Kind und für diese gemeinsame Erfahrung mit mit meinem Mann

München den Juli 2018

 

Liebe Susanne,

am Samstag 07.10.17 um 21:28 Uhr kam unsere kleine Tochter gesund und munter zur Welt (49 cm; 3070 g).
Sebastian und ich sind schon ganz verliebt in sie und genieße seit gestern Nachmittag die Zeit zu dritt zu Hause.
Vielen vielen Dank für deine Unterstützung und Betreuung! In der Klinik waren alle ganz begeistert wie gut und entspannt die Kleine und ich das gemacht haben. Hat auch nur 7 h von der ersten Untersuchung Bis zur Geburt gedauert (die Wellen fingen im 2-3 Minuten Abstand nur 2,5 h vorher an). Ist wohl ganz gut für eine Beckenendlagengeburt.
Tausend Dank dir nochmal!!!

 

Liebe Susanne, unsere Monika ist da!
Herzichen Dank nochmal für deine Hilfe!
Ich hab es ohne Einleitung und ohne PDA, Dank dir, geschafft!

Der Kurs war jeden Cent wert! Vielen Herzlichen Dank Sophie aus Erding

 

Liebe Susanne mein Geburtsbericht Sabrina aus München

Am Freitag morgen wurde die Einleitung gemacht, Ich war erstaunlich ruhig und gefast, Mein Mann war zwischenzeitlich auch angekommen und mir wurde meine Hebamme vorgestellt.

Ausgerechnet die, die bei meiner ersten Tochter nach der Geburt den Dienst übernahm. Damals war ich so froh, sie nicht bei der Geburt gehabt zu haben. Sehr unsympathische ältere Frau, Kettenraucherin, nie Blickkontakt und recht barsch. Sie hat mich begrüßt mit: „Sie bringen ja keine gscheiten Wehen zam…“ Das hat gesessen, vor allem, wenn man seit fast 2 Wochen alles tut, damit die Geburt endlich losgeht.

Es folgte das übliche Prozedere: Wehentropf auf der einen Seite, CTG-Kabel auf der anderen Seite, kein Bewegungsfreiraum.
Mein Frauenarzt kam kurz rein und meinte aufmunternd, die Hebamme habe gesagt, es sei ein guter Befund (2cm), wir kriegen das heute hin.

Von ca. 10 Uhr bis 13 Uhr wurde langsam das Wehenmittel erhöht, bei mir hat sich aber außer ab und zu harter Bauch nichts getan.

Um 13:00 Uhr hat die Hebamme mich erneut untersucht (3cm) und mir erlaubt mich etwas auf dem Gang auf und ab zu bewegen.
Um 13.30 Uhr wurde ich wieder verkabelt. Habe mit ihr über Blasenöffnung diskutiert… ich wollte das auf keinen Fall. Sie hat sich angegriffen gefühlt, weil ich da mitrede und ja keine Ahnung habe…

Kurz vor 14:00 Uhr wollte ich Norbert losschicken, mir einen Apfel zu holen, kurz darauf begann die erste starke Welle und ich wollte, dass er doch bei mir bleibt. Ich habe mir sofort meine Position gesucht (aufrechter Vierfüßler) und geatmet, wie so lange vorher ich bei HypnoBirthing geübt habe
Nach 10 Minuten hat sie gemeint, es gehe los und daher untersuchte sie mich. Der Muttermund sei 10cm offen. Mein Arzt sollte benachrichtigt werden und ich habe die ganze Zeit genaue Anweisungen gegeben, was jetzt passiert und was ich will. Ich habe die Wellen beatmet und mich dazwischen so tief wie möglich entspannt. Ich habe laut getönt, vor allem das Ausatmen ging ganz langsam. An das Einatmen kann ich mich nicht mehr erinnern. Gut war zu wissen, dass der Druck gleich wieder aufhört. Dadurch konnte ich mich zusätzlich entspannen. Während den Wellen war ich so auf das Atmen und die Tiefe fokussiert, dass ich nichts um mich wahrgenommen habe… das hat sich so angefühlt, wie in einer Hypnose mit dir Susanne im HypnoBirthing Kurs. Es war fast so ein Gefühl, als wärst du mit dabei.

Dann hab ich gemerkt, wie mein Baby ins Becken drückt und ich hatte das Gefühl auf Toilette zu müssen.
Noch eine Welle und unsere Anna-Sofie war geboren! Von der ersten Welle bis zur Geburt hat es 45min gedauert!

Nabelschnur wurde durchtrennt nach dem Auspulsieren.

Ich würde wirklich jedem, obwohl ich es ja leider nicht erlebt habe, eine Hausgeburt empfehlen und jedem zu Hypnobirthing Kurs mit dir, Susanne raten.

Ich bin sicher, ich habe die Geburt so bewußt und klar erlebt, dank der Atmung, also keine Panik oder Angst. Und ich habe mir auch in der Klinik immer wieder die Bilder hergeholt, wie das Baby rauskommt und wie alles gut ist, dadurch konnte ich mich von dem Klinikgeschehen etwas abkapseln und habe das Ganze nicht so nah an mich rangelassen

1000 Dank nochmal für deine Unterstützung und deinen Beistand und
viele liebe Grüße,
Sabrina

 

Die Geburt meines ersten Kindes lief nicht gut für mich, ich war überhaupt nicht vorbereitet darauf was kommt, deshalb entschied ich mich bei Susanne einen Hypnobirthing-Kurs zur Vorbereitung auf das 2. Kind zu belegen. Ich bin voll begeistert, das war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte für mich und mein Kind. Susanne ist wirklich einfühlend und toll auf mich und unsere Bedürfnisse eingegangen und hat uns wirklich gut unterstützt, so dass ich ein sicheres Gefühl vor der Geburt hatte und mich gut vorbereitet fühlte. Besonders die Entspannungstechniken von Susanne, die sie mir extra aufgenommen hatte haben mir sehr geholfen, da ich sie mir ständig anhören konnte.

Sofia, 32 Jahre, 2. Kind München

 

Am Montag kam unsere kleine Tochter auf die Welt. Wir sind gesund, dankbar, über glücklich und stolz. Wir hatten eine wirklich tolle Geburt , auch im Vergleich zum ersten Kind. Ich konnte das gelernte aus dem Kurs sehr gut anwenden und für mich nutzen. Alles lief prima, auch in der Klinik wurde ich weitgehend in Ruhe gelassen vom Personal. Ich war sehr bei mir , konnte alles sehr lange für mich nutzen und veratmen, und wusste immer in welchem Teil der Geburt wir uns grade befanden.Auch für meinen Mann war es sehr hilfreich, er konnte mich gut unterstützen und als Team gemeinsam zusammen wirken.Jetzt ist sie da und wir sind überglücklich, dass alles so gut lief und dass wir Dich im Internet gefunden haben und wir uns für einen Kurs mit Dir entschieden haben. Wir danken Dir für deine Unterstützung, der Kurs hat mir sehr geholfen und gut getan.

Herzliche Grüße,Sofia und Familie 🙂

 

Mein erstes Kind kam aufgrund BEL per geplanten Kaiserschnitt zur Welt und somit war mein persönlicher Geburtsalptraum geboren. Ich träumte immer wieder davon – noch Jahre später.

Fazit: ich wollte nie wieder einen Kaiserschnitt!
Von meiner Homöopathin erfuhr ich von Hypnobirthing. Ich rief Susanne an und wir trafen uns, obwohl ich wenige Wochen vor Geburtstermin war.
Das Ergebnis:
Besser hätte es nicht laufen können. Mein zweites Kind kam auf natürliche Weise, ohne Komplikationen und ohne große Schmerzen auf die Welt.
Susanne brachte mir bei, auf mich, meinen Körper und dem kleinen Wesen in mir zu hören.
Wir wollten auch keine Hausgeburt, wie bei Hypnobirthing augenscheinlich eher üblich. Susanne hatte extra Tipps und Tricks für die Klinikgeburt.

Ich möchte nur einen Moment für euch „skizzieren“:
Mein Mann und ich lagen im Kreissaal, hörten Musik und entspannten. Meine Wellen waren bereits muttermundwirksam und ich atmete.
Die Hebammen saßen auf meiner Bettkante und verweilten auch gerne wenn es zeitlich ging. Eine Hebamme sagte zu mir: „Jede Hebamme ist froh, wenn sie bei euch vorbeischauen darf. Hier ist die Ruhe-Oase! Ihr zwei seid so tiefenentspannt!“

Es hat länger gedauert als ein Kaiserschnitt.
Aber die Pluspunkte meiner 2. Geburt sind weitaus mehr und gewichtiger

Danke Susanne. von Angelika aus Pullach

 

Hallo liebe Susanne,
es ist schon paar Monaten hier…..aber ich werde niemals meine Traumgeburt vergessen und die schöne Hypnobirthing Zeit was ich mit dir hatte..
Du bist einzigartig und du bist perfekte Leiterin für so einen Kurs……..freie und sehr positive Gedanken….
Ich will einfach auch die zukünftige Mamis sagen , dass Sie in deinen Händen besten aufgehoben sind
Ich war zu spät dran mit der Anmeldung……aber du hast mir so viel geholfen….das werde ich Dir nie vergessen
…du hast für alles eine Lösung gehabt……ich hatte kein Angst und immer an deine positive Wörter gedacht….das hat alles so leicht gemacht……
Und die beste….dankbar dir hatte ich eine traumhafte Geburt…alles ist von alleine und so wunderschön gelaufen……
Meine Geburtsbegleiterin hat auch alles nach deine Schulung gemacht und wir waren beiden total entspannt und haben jede Minute genossen….
Ab diese Moment bis heute habe ich eine perfekte Verbindung zu meine Tochter und sie ist auch ganz entspannt und ganz frei auf dem Welt gekommen…
Ich werde dich weiter empfehlen herzlichst gegrüßt Natascha K.

 

Liebe Susanne

Am Samstag, 17.9. kam unsere Tochter zur Welt. Wir fuhren ins Krankenhaus und ich hatte die ganze Nacht auf Freitag Wellen, die immer intensiver wurden. Hier haben die Entspannungstechniken mir sehr geholfen. Mit der Atemtechnik konnte ich gut mit den Wellen umgehen.

Nach der vaginalen Untersuchung stellte sich heraus, dass unser Baby mit dem Gesicht nach oben lag. Wie unser erster… Man sagte uns, dass es auch so geboren werden kann. Ich sollte mich im Vierfüßlerstand hinstellen und das Becken auf und ab kippen, damit das Köpfchen sich besser einfinden kann. Das machte ich dann ca. 2 Stunden lang und, siehe da, sie hat sich noch einmal gedreht! Sie lag nun mit dem Gesicht nach unten, und konnte ganz normal geboren werden. Die Vorbereitung, welche ich im HypnoBirthing Kurs bekam, hat mir sehr geholfen auch diese Stunden ohne Angst zu überstehen.
Nach einer Stunde kam unsere geliebte Tochter zur Welt! Ich konnte es kaum fassen. Erst jetzt begreife ich es langsam. Ich bin überglücklich. Die Hypnobirthing-Philosophie und die wunderbare Begleitung von dir Susanne, sowie die Entspannungstechniken haben sehr zur Erfüllung meines größten Wunsches beigetragen, nämlich zu einer normalen vaginalen Geburt.
Vielen Dank für deine Hilfe und Unterstützung liebe Grüße Claudia M.

 

Liebe Susanne

Vielen Vielen Dank Dank für all Deine tolle liebevolle und super Unterstützung Wahnsinn ……was eine tolle Erfahrung mit Dir.

Grüße von Monika aus München Schwabing

 

Ich hatte den Hypnobirthing Kurs von Susanne Anfang des Jahres besucht. Da ich zuvor schon regelmäßig meditierte war ich sehr angesprochen von der Art, meine Tochter natürlich auf die Welt zu bringen – ohne Medikamente oder medizinische Eingriffe.

Von der Meditation wusste ich, dass das Konzept aufgeht, wenn man eiserne Disziplin im Üben einhielt. Und so übte ich: jeden Morgen noch im Bett hörte ich mir die Affirmationen auf meinem iPod an. Jeden Abend die Regenbogenentspannung…bei der ich meist einschlief. Auf meinem Handy hatte ich ebenfalls die Audiodateien gespeichert und hörte diese mir auch bei den Fahrten im Bus an. Ich habe das Buch gelesen und mich über weitere natürliche vorbereitende Maßnahmen informiert. So aß ich jeden Tag mindestens 2 EL Leinsamen in meinem Müsli, machte die geburtsvorbereitende Akkupunktur bei meiner Hebamme, trank literweise Himberblättertee, machte viel Sport (jeden Morgen meine Rücken-, Arm- und Beinübungen; 3-4 mal die Woche Fitnessstudio – Schwimmen, Yoga, Krafttraining, Rückenfit…wobei die letzten Wochen nur noch Schwimmen mich wirklich ansprach). Ich wollte nichts unversucht lassen… und doch war der Kurs die Grundlage von allem.

Und ja, viel Gegenwind gab es von Familie und Freunden….eigentlich jede Frau (und Mann), welche schon mal ein Kind zur Welt gebracht hatte (oder bei einer Geburt anwesend war). Scheinbar wollten sie mir alle erklären, dass eine Geburt immer schmerzhaft ist. Ungläubig, kopfschüttelnd, und sich über mich lustig machend ertrug ich die Kommentare geduldig. Und ging vielen von ihnen immer häufiger aus dem Weg. Bis der Tag X kam, an dem ich all diesen Frauen (und auch Männern) demonstrieren konnte, dass die „Wahrheit“ vielseitig ist und man im Leben nie auslernt… und v.a., dass Hypnobirthing wirklich funktionieren kann!

Mitte Mai war es dann so weit. Am Tag zuvor war ich noch in der Klinik: Kontrolltermin, da ich bereits 5 Tage über dem Termin war. Mein Muttermund war 4cm offen und die Ärztin meinte schmunzelnd: „Jetzt fehlen nur noch die Wehen, dann kann es eigentlich losgehen.“ Da ich unbedingt eine künstliche Einleitung vermeiden wollte, recherchierte ich abends was ich noch zusätzlich „natürlich“ tun konnte. Ich entschied mich für Nelken auskochen und den Sud trinken. Dann ging ich ins Bett.

7:40h Am nächsten Morgen lagen wir noch im Bett als wir plötzlich ein „Plopp“ hörten. Da nicht direkt Wasser austrat war ich mir zunächst sicher, dass es nicht die Fruchtblase war. Als 30min später meine Schlafanzughose nass war, wurde es jedoch deutlich: Es geht los! Unsere Tochter hatte sich auf den Weg gemacht.

9:30h Nachdem wir gefrühstückt und geduscht hatten rief ich die Klinik an. „Erstes Kind? Keine Schmerzen oder Wehen? Nur leichte Rückenschmerzen?“ Ich sollte daheim bleiben so lange wie möglich und gegen 14h kommen. Dann ist die Fruchtblase 6 Stunden offen. Ich schmierte Brote und stoppte immer wieder die Zeit: Rückenziehen – Pause – Rückenziehen… Jede Minute für 50-60 Sekunden.

10h Ich wollte in die Klinik losfahren. Wenn die Angaben vom Geburtsvorbereitungskurs richtig waren, dann können Wellen auch in Form von Rückenschmerzen auftreten; und jede Minute ist dann dafür schon ziemlich häufig!

10:30h Während der Autofahrt wurden die Rückenschmerzen stärker. Der Empfang schickte uns zum Kreissaal. Die Hebammen führten mich in einen Aufnahmeraum, um ein CTG zu schreiben. Nach 15min konnte ich nicht mehr liegen; ich ging in den Vierfüßlerstand und bat meinem Mann jemanden zu holen; ich musste dringend aufs Klo (zumindest fühlte es sich so an). Als die Hebamme kam und nachsah war mein Muttermund 8cm offen. „Oh, ich mache den Kreissaal fertig“. War die überraschte Antwort.

11h Ich wollte in die Wanne. Eine Wassergeburt hatte ich mir als Option offen gehalten. Nach 1 Stunden in der Wanne in verschiedenen Positionen – Sitzen, Kniend, Vierfüßler – meinte die Hebamme, das CTG des Kindes wäre nicht so gut (Stress) und wir bräuchten einen Positionswechsel. Also gingen wir in den Kreissaal.

12h Im Vierfüßler auf dem Bett ging es dann zum Endspurt. Ich weiß nicht mehr allzu viel, da meine Augen geschlossen waren und ich mich voll und ganz aufs Atmen und die Visualisierungsbilder konzentrierte („J“, Öffnende Blume). Ich hörte immer wieder Stimmen um mich herum.

13:15h Unsere Tochter ist da! Und plötzlich ist alles vorbei. Kein Atmen mehr, kein Drücken wie beim Klogang. Da lag sie unter mir welch ein Segen .

Liebe Susanne mit deiner Unterstützung konnten wir unsere Tochter auf diese Weise Natürlich gebären.