Vorgeburtliche Bindungsförderung – Bindungsanalyse Schwangerschaftsbegleitung

Was ist die vorgeburtliche Bindungsförderung – Bindungsanalyse

Die Bindung zwischen Mutter, Kind und Vater beginnt bereits vor der Geburt. Durch eine intensive Pflege der pränatalen Bindung fühlt sich Ihr Kind von Anfang an wahrgenommen, geachtet und geliebt. Als werdende Mutter können Sie in sich die Bewegungen, Gefühle und Wahrnehmungen des Kindes erspüren. Indem Sie auf diese Empfindungen antworten, kann Ihr Kind ein Gefühl für seine Körpergrenzen und sein Selbst entwickeln. Auch dem Vater kann auf intuitive Weise eine Verbindung zum Ungeborenen gelingen. Die Bindung der Mutter zu ihrem Kind nährt und stärkt die Seele und ist essenziell für das Gelingen des Lebens und der Gesundheit und unserer Bindungsfähigkeit.

Für wen ist die vorgeburtliche Bindungsförderung gut?

Für Mütter und Väter, die auf eine ganz neue und berührende Weise ihr Baby schon im Mutterleib kennenlernen und eine intensive Mutter-Kind-Bindung aufbauen wollen mit dem Ziel ihrem Baby einen leichteren Start ins Leben zu ermöglichen und leichter in Ihre Elternrolle hineinfinden möchten.

Vorgeburtliche Bindungsförderung ist zudem auch sehr hilfreich für Mütter, die in stressigen Lebensstiuationen stehen oder durch Ängste vor der Geburt nur schwer emotionalen Zugang zum Baby finden.
Dies betrifft auch werdende Mütter, die durch die Schwangerschaft verunsichert sind. Das kann aufgrund der Veränderungen, die im Körper stattfinden, passieren, oder durch die Veränderungen, die in der Partnerschaft oder im Beruf durch die Schwangerschaft entstehen, ausgelöst werden. Oftmals möchte man aber auch einfach nicht die eigenen schwierigen Erfahrungen aus vorherigen Schwangerschaften, der eigenen Geburt oder aus negativen Erlebnissen aus der Kindheit nicht an sein eigenes Baby weitergeben. Dies betrifft v.a. auch Mütter, die zuvor schon eine Fehlgeburt, eine Frühgeburt oder einen Kaiserschnitt erlebt haben.
Eine vorgeburtliche Bindungsförderung ist auch ratsam, wenn bestimmte Risiken den natürlichen Verlauf der Schwangerschaft beeinträchtigen, wie z.B. Blutungen, häufiges Erbrechen, Frühgeburtstendenzen, Entwicklungsverzögerung des Babys durch Störungen der Plazenta.
Auch negative Ereignisse, die während der Schwangerschaft geschehen, wie beispielsweise ein schwerer Verlust, können das Mutter-Baby Verhältnis beeinträchtigen. Oftmals fällt es auch Müttern, die ihr Baby durch künstliche Befruchtung empfangen haben, schwer eine emotionale Bindung zu ihrem Baby aufzubauen. In all diesen Fällen ist eine gezielte, vorgeburtliche Bindungsförderung eine geeignete Maßnahme um eine gesunde und effektive, emotionale Bindung zwischen Mutter und Baby herzustellen und zu fördern.